du&musik unterwegs… @Carlos, Albstadt (24.04.15) Teil I

Mein lieber Schieber!
Was war das gestern für ein Aufeinandertreffen im DFB-Halbfinale. München gegen Dortmund. Robert Lewandowsky und der Drotmunder Keeper Mitch Langerak haben das etwas zu wörtlich genommen – Endresultat: Robert kaputt. Genauso wie der Arjen. Beiden natürlich schnelle Genesung – Robert will gegen Barca ran, trotz Kieferbruch und so. Harter Hund. Aber nach 120 Minuten war es dann vorbei mit Treffen – zumindest bei Bayern. Vier verschossene Elfer… englische Zustände an der Isar. Was abgeht. Fair fand ich in dem Zusammenhang auch Mats Hummels, der dann seinen auch vergeben hat… dann siehts nicht ganz so übel aus, hat er sich gedacht. Können nur die ganz großen Spieler. Ein Fuchs, der Mats.

In unserem kleinen Musikkosmos war das Wochenhighlight am vergangenen Freitag.
Was war das denn ??? Klein, schnuckelig und mit brudaaaal viel Liebe – lauter Connaisseure und alle offen genug für unserern Sound. Der DJ als solcher ist begeistert und freut sich Minimum bis Weihnachten über so ein versiertes Publikum. Warum eigentlich nicht immer so, denkt er sich weiter… und erschauert kurz über den Gedanken: Bei der nächsten House-Sause wird es wieder irgendeine angesoffene Trulla schaffen, zwei Wodka-Bull (aka Discoschorle) bei ihm zu bestellen, um nach Verneinung der Getränkeausgabe und dem freundlichen Hinweis: „Falscher Tresen“ dann die Gelegenheit zu nutzen, sich „Black, Alda“ oder eben gleich „Atemlos“ zu wünschen. Der DJ nimmt sich jedes Mal fest vor, abschreckend auf ewig auf diesen Wunsch mit spontanem Erbrechen zu reagieren… egal. Geil wars im Carlos – wir freuen uns über den Homie Mulle, der wie Arsch auf Eimer mit reingepasst hat. WasnAbnd, wasnFäscht.

Herzlichst, die Jungs von du&musik.

du&musik Podcast #029

Es ist was.
Logo, zum einen natürlich ein Wetterchen, wie man es bei einem Malen-nach-Zahlen-Bildchen in der 5 Quadratmeter-Sonderedition nicht besser hinbekommen könnte. Zum anderen diese Beobachtung, die beunruhigend ist… in diesem Internet da. Gut, fragt die ein oder der andere sich jetzt, was hängt man bei dem Wetter auch im Netz rum und nicht draußen in irgend ner hippen Bar mit Außenbereich und süffelt sich was Feines rein? Soweit gute Frage, würde aber den philosophischen Ansatz mit einer Banalität (Arbeit im Büro) doch erheblich verletzen.

Folgende Beobachtung in den sozialen Medien: Da werden inflationär viele Bilder, Videos oder Postings geteilt, geliked oder kommentiert – und zwar bemerkenswert oft von einigen aus dem Freundeskreis. Soweit nichts Verwerfliches oder Grund zur Beanstandung… ist ja auch Sinn und Zweck der Übung, weit klar.

Der Punkt an dem es komisch wird: Das sind dann Seiten wie Virgin Radio Lebanon oder ähnliche Global Playern wie Jan Leyk oder so Menschen. Und Karl Napf aus Hintertupfingen stammelt sich da (im Falle von Virgin Radio) in seinem Realschul-Abbrecher-Englisch was zusammen. Warum? Der Punkt, an dem es völlig absurd wird: Der direkte Umkreis wird bei solchen Interaktionen gänzlich vergessen.

Auf was wir rauswollen – Support für den witzigen Post oder den gelungenen Inhalt von „vor der Haustür“. Die meisten können das nämlich echt gut und vieles trägt zur Erheiterung bei. Warum immer in die Ferne schweifen, wenn das Gute viel näher und persönlicher ist. Ist wohl auch so ein Phänomen – wir wollen immer bei den Coolen und Großen dabei sein, uns da sonnen. Machen wir doch das kleine, lokale auch so groß – in unserer eigenen Welt.

Wobei – eine Anekdote zum Schluss – das natürlich auch manchmal schief gehen kann. Kein Witz, in Stuttgart gibt es jetzt das Canstatter Frühlingsfest. Dieses organisierte, kommerziell geladene, große Kostümfest in Bierzelten. Kein Witz : Ein Etablissement in der Innenstadt hat sich dann veranlasst gefühlt, ein Post abzusetzen – sinngemäß in etwa so: Alle in Tracht haben Einlassgarantie. Und darunter ein Foto von zwei hübschen Mädels – allerdings hatte die eine Offenherzige ein Herz aus Lebkuchen umhängen mit der Aufschrift: „Grüße vom Oktoberfest“. Der „Häshtäg“ Lügenpresse und den „Häshtääääg“ Meinungsmachern hätte man es wohl als schlampige Recherche wildestens um die Ohren gehauen. Auf der anderen Seite kennt man zumindest während dieser Zeit das wohl am übelsten verkotzteste Klo der Stadt – kann man ja auch was mit anfangen, so als Info 😀

Also einigen wir uns auf: Inhalt prüfen, wenn gut und lokal – Supporten!
Im heutigen Fall machen wir das sehr gerne: Das Debüt von Femcat aus der legendär gepflegten Dienstagsabfahrt in der CorsoBar zu Stuttgart – oder kurz: Märchenstunde. Wir fühlen uns wie Einhörner und sind mächtig stolz. Viel Spaß beim Set!

Herzlichst, die Jungs von du&musik. Wir gehen Breakdance, Alder. Die nächste Runde rückwärts.

du&musik Podcast #028


Die Ereignisse überschlagen sich. Welten brechen zusammen. Gestandene Männer heulen… so schnell kann man gar nicht mit guter Musik für positive Vibes sorgen, wie hier Menschen in den hysterischen Wimmerzustand verfallen. Gut, okay. Kloppo geht beim BVB. Suuuper, denkt sich Bruno Labbadia, der heute als neuer beim HSV vorgestellt wurde… voll den starken Auftritt vermasselt und so. Aber der Klopp hat es halt raus – immer noch einen draufsetzen. So gehört das.
Hat sich auch der liebe Petrus gedacht und nein – das ist kein neuer brasilianischer Tipp-Kick-Dribbelgott, sondern der aus der Wetterabteilung. Gutes Programm hat er da für diese Woche angerührt. Zumindest bis jetzt. Die Eisdealer feiern komatös bei Eierlikör und Schokostreusel-Topping, bis die extra Portion Schlagsahne schon ganz grün schimmert vor lauter Gehopse.
Hat eigentlich irgendwer bei diesen ganzen Slowfood-Messen überall schon ne neue, abgefahrene Eissorte entdeckt? Sowas wie Apfel-Zwiebel-Leberwurst-Sorbet, oder so? Oder geht das da mit dem Eis nicht, weil „Slow-Food“ kontraproduktiv bei Eis ist und einem alles an der Hand bis zum Ellbogen runterläuft, bevor es dann auf die Designer-Jeans und die hippen Slipper tropft?

Egal. Wir machen mal gepflegt auf Sonne aus dem Ohrstöpsel, Autoradio oder dem PC-Lautsprecher-Brüllwürfel. Heute mit Podcast #028 von Sel-Act. Pumpt es hart – und dazu nen Flutschfinger.

Herzlichst, Ed von Schleck. Ach nee, die Jungs von du&musik.
Und uffbasse mid de Sonnenbrand.

du&musik Podcast #027

Hallo Zielgruppe!
Na, Ostern gut überlebt? Ouh – vorsichtig. Das Fest der Auferstehung… immer diese ungewollten Opening-Gags. Wobei das eher noch harmlos ist… andere spielen da schon längstens in der Championsleague. Zum Beispiel die Initiatorin der Bonner Pegida-Bewegung, Melanie Dittmer. Oder wie sonst kann man es verstehen, dass sie sich ernsthaft (!!!) musikalisch betätigt und sich ausgerechnet bei Bob Marley und seinem Song „Get up, stand up“ bedient? Ich freu‘ mich schon auf den diesjährigen Comedypreis – wenn sie ihre Auszeichnung bekommt für den besten musikalischen Auftritt des Jahres. Als Laudator bitte Serdar Somoncu. Das wird episch! Wir üben fleissig, dass uns solche Sachen auch mal einfallen.

Bis dahin verlassen wir uns auf das, was funktioniert – also für unseren Bereich. Soll heißen: Es gibt feine Musik. Ohne Torpedierung der eigenen Sache durch unvorsichtige Quellenrecherche. Handverlesen und dem Allgemeinwohl dienend – wir sind die Lieben. 😀
Basti Schwierz übernimmt die volle musikalische Verantwortung für diesen Mix – und zwar weltweit und für alle gültig!

Herzlichst, die Jungs von du&musik.

du&musik unterwegs… @Sunray Messkirch (07.03.15) Teil 3

Ach ja, Ostern am kommenden Wochenende. Da war was. Und nein, kein Aprilscherz – wir sind nicht LUSCHDIG!!!
Viel bemerkenswerter und auch persönlich relevanter ist die Tatsache, wie so mancher nette Plausch in ungeahnte Regionen abdriftet und man sprichwörtlich vom Schokokeks ins Höllenfeuer kommt. Bitte, liebe Trolle: Nicht alles wortwörtlich nehmen – der folgende Text ist nicht ganz ernst gemeint.
Grundsätzliche Idee dahinter: Sex, drugs and Schoko’n’Keks. Basti hat nem Edelfan nen Haufen Schokokekse geboten, wenn beim nächsten Gig ein Cheerleaderdress getragen wird. Kurze Diskussion, ob das nun eine Herausforderung sei, gefolgt von der Einordnung in die Kategorie „Nur ein Angebot, tendenziell unmoralisch“. Verwirrung auf der Gegenseite vom Chatfenster… Ob es nicht eben noch um Kekse gegangen sei? Basti bestätigt und ergänzt: Schokokekse SIND unmoralisch, wobei das hier bei du&musik wohl noch das kleinste Problem sei. Da wo wir für unseren „Rockstar-Shizzle“ hinkommen… ider gelebte Sündenpfuhl. Wo wir deswegen am Jüngsten Tag landen werden, ist das Fegefeuer n nettes Grillfeuerchen. Behauptung auf der Gegenseite: Ihr kommt da mit VIP-Band und Freigetränken rein.
Allgemeines Gelächter, es wird noch schlimmer, als Basti dann noch ergänzt: Vermutlich übernehmen wir den Laden gleich – so an der Tür vorne ankommen und dann heißt es: Ah, die neuen Chefs… hier ist der Schlüssel und das Flammenschwert. Aber gut, Imagepflege ist alles. Sieht man ja bei Ozzy und Miley und so Kadetten. Funktioniert und probieren wir ab jetzt auch aus. Werdet ihr schon sehen, wenn wir das nächste Mal nach dem Sonntagsspaziergang beim gemütlichen Hagebutten-Tee auf eurem Sofa sitzen und Schokokekse knuspern…

Damit zurück zu den weltlicheren Themen, etwas näher am Schokokeks. Immer wieder überraschend, wie viele das doch durchziehen mit dem in den April schicken. Guuut, ertappt. Wir schicken euch ja auch – aber mit nem feinen Set aus dem Sunray Messkirch, in dem Fall den dritten und letzten Teil.

Frohe Ostern. Herzlichst, die Jungs von du&musik.