DU+MUSIK #078

Da ist es also, dieses Ostern.
Wichtige Nummer für alle Gläubigen, komplette Partyschranke für die Nachtleben-Hasen.
Die Idee hinter einem Tanzverbot erschließt sich mir nicht bis ins allerletzte Detail – zugegeben natürlich auch, weil ich dann nicht das tun darf, was viele Menschen glücklich macht. Ja, es ist eine wichtige Person von uns gegangen – kommt ja aber wieder. Ja, Trauer ist angebracht – ist ja aber keine 72 Stunden später schon wieder rum, die Nummer. Ich hab ja ehrlich drauf gewartet, dass der Frettchenträger in Übersee die ganze Sache als „just Fake!“ tituliert und im Zuge dessen „North Carolina“ einebnet… ouh halt, North Korea. Vorsicht D-Man, Verwechslungsgefahr!

Und um jetzt mal noch den letzten Wachturmverteiler gegen mich aufzubringen: In manchen Kulturen werden die Toten durch Tanzen und Feiern geehrt. Finde ich den durchaus spannenderen Ansatz. Und ist die vielleicht grundsätzlich positivere Lebensbewältigung, so gegen das „wir sind alle schlecht und müssen leiden“-Prinzip. Wird schon werden.

Aber was red‘ ich – solche Diskussionen entbehren jeder Grundlage in einer Region, die sich regelmässig in nicht gebietstypische Kleidung presst, um in kirchenähnlichen Gebäuden (vor allem größentechnisch, ganz ruuuuhig) messeähnliche Rituale (in Ablauf und musikalischer Ausrichtung) zu zelebrieren… Oder anders gesagt: Sich auf dem Wasen besaufen. Hätte ich es etwas neutraler formuliert, wäre der Unterschied auf den ersten Blick vermutlich noch geringer. Hell yeah. Let my people go.

Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on LinkedInShare on Tumblr

DU+MUSIK #077

Ja gut – sehr lustig… genau wie neulich in meiner runtastic-App war genau ein Jahr Pause. Da war es durch die Gegend rennen, hier halt Daumengymnastik aka „Voll fancy was mit nem Musikblog, Alda…“. Sei es drum. Don’t call it a comeback. Hat schon LL Cool J damals gedroppt – der muss es ja wissen.

Ich hab es erst heute als meine „Droge“ bezeichnet: Auflegen. Ich hab es inzwischen deutlich besser im Griff und werde nicht hibbelig, wenn ich mal keinen Gig habe. Letztlich ist auch der Ort inzwischen deutlich weniger relevant geworden. Vor ein paar Tagen habe ich für befreundete HandballerInnen eine Party in einem Jugendhaus gespielt – gut, nicht in irgendeinem: Es war mit eines der ersten Jugendhäuser, in dem ich vor über 20 Jahren nach ein paar Klassenparties angefangen habe, größeres Publikum zu bespaßen.
Surrealer Moment, ich schwöre. Zumal da auch noch ein altes Graffitti im Hauptraum war von damals. Ein völlig euphorisierter, sehr glücklicher Typ, der ne Beckerfaust macht. Achtung, Symbolbild 😉
Ich bin reingelaufen und hatte spontan einen Rücken wie ein Mohnbrötchen… Gänsehaut lügt nicht.

Und der Abend war einfach schön. Da sind Leute auf der Party gewesen, die hat es bei meinem ersten Gig in dem Jugendhaus noch gar nicht gegeben oder sie waren bestenfalls in Planung – oder Milch im Supermarktkühlregal.
Aber wir sind gemeinsam um 6 Uhr morgens da raus – nach mehr als 8 Stunden Party. Glückliche Gesichter, verschwitzte Körper, durchgetanzte Nacht… mit Sound. Die Essenz dessen, was es für mich immer noch ausmacht.
Ich kann es nicht erklären, nicht greifbarer machen, nicht präziser formulieren – man muss es erleben. Dieses Mohnbrötchen-Gefühl.

Cheers, Basti

Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on LinkedInShare on Tumblr

du&musik bei Hauptsäschlisch guude Mussik – 9. Show

Joooouh. Nix war’s mit dem Osterrave. Da dümpelt man so ganz gemütlich auf ein verlängertes Wochenende zu, freut sich auf nen feinen Kickstarter von uns… und dann wird der Server von hgm gehijacked. Endlich mal keine verzweifelte Suche im darknet, sondern gleich den direkten Link zu den vielen lustigen Pillchen. Ich hoffe, ihr habt euch gleich alle mit nem Jahresvorrat eingedeckt… natürlich nur für Opa – unsereins braucht ja kein Viagra.

Dann halt ne Woche später. Michi Morris, übernehmen Sie!

Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on LinkedInShare on Tumblr

du&musik bei Hauptsäschlisch guude Mussik – 4. Sendung

So gehört sich das. Wenn man irgendwo neu ist, stellt man sich brav vor… sagt mal anständig: Hallo – wir sind’s! Die Neuen! Gehört sich so. Bissle n Gastgeschenk und der ganze Zauber halt auch – wobei es jetzt anmaßend wäre, unsere Musik als „Geschenk“ zu offerieren. So eine Art Größenwahn oder ähnlich komische Anwandlungen überlassen wir anderen. Aber ein Versprechen: Wir sind mit jeder Menge talentierter Menschen um uns herum gesegnet. Udn die bringen wir gerne als Gast-DJs mit. Das wird fein…

Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on LinkedInShare on Tumblr

du&musik bei Hauptsäschlisch guude Mussik – 2. Teil

Wicked – endlich wieder richtigen Antrieb. Ich hab’s n bissle vermisst, dieses jede Woche ne Mixshow abliefern. Früher bei DASDING ja noch quasi jede Woche, bin ich inzwischen ja zu viert. Aber so ein wenig Nostalgie darf sich schon sanft schwebend und wabernd im Raum verbreiten. Auch wenn der Sound ein anderer ist inzwischen… aber der angenehme Nebeneffekt dabei: Endlich wieder Record-Digging. Platten checken, anhören, merken… dann wieder verwerfen und durch noch coolere ergänzen. Fett!

Heute von unserem angehenden Dr. der Zahnmedizin und aus Rumänien angeliefert. Capörn in the mix!

Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on LinkedInShare on Tumblr

du&musik bei Hauptsäschlisch guude Mussik – der Anfang

Zack, da simmer dabeeeeeei…

Manchmal bekommen Dinge ganz schön schnell Fahrt. Gut so. Wir haben für meinen Torhüter-Kumpel Thomas bei der InTEKKnation Big Christmas Radioshow am Sonntag Nachmittag den guten du&musik-Sound zum Cooldown gespielt… vorher war’s eher… sagen wir: Brudaaaal schnell. Also gefühlt doppelt so schnell wie für unsere Verhältnisse sonst so üblich – mit unserem sanften Geblubber. Das war so ne Mischung aus Speedtechno, Dark-Techno und alles andere, was in jedem durchschnittlichen Seniorenzentrum für jede Menge Platz am Kaffeetisch am Sonntag Nachmittag sorgen würde. Anyway, darüber kam der Kontakt zu Lexe zustande, der guten Seele bei Hauptsäschlisch guude Mussik.
Und haste-nicht-gesehen, haben wir ab dem Moment plötzlich n Slot bei der Stuttgarter Webradio-Institution. Nice!

Den Anfang hat unser Sel-Act gemacht.

Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on LinkedInShare on Tumblr

du-und-musik-041-by-leo-vergnaud

Heute mit dem wunderbaren, charmanten Leo Vergnaud. Ist ihm mit in die Wiege gelegt worden, so als Mann aus Frankreich. Lebt aber in Mannem. Ein unfassbar witziger Mensch, versierter Plattendreher und Dauerläufer. Merci, Frohe Weihnachten und checkt mal am spätestens Sonntag auf HGM – Hauptsächlich gute Musik die InTEKKnatioN Big Christmas Radioshow, da spielen wir nämlich den Cooldown
„grin“-Emoticon

Herzlichst, die Jungs von du&musik.

Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on LinkedInShare on Tumblr

du-und-musik-euromasters-warmup2-michi-morris-b2b-basti-schwierz

Und dann war da noch der zweite Abend in Koblenz. Noch nie waren Licht und Schatten, menschliche Größe und Zusammenhalt und die Fratze des „Ich sorge mal dafür, dass ich Stimulanzvorlage für mich selbst werde -auch wenn ich dadurch rund 2.000 Leuten den Abend ruiniere“ so nah beieinander. Unverständnis und Bestürzung auf der einen Seite – auf der anderen auch Unverständnis… allerdings durch komplette Ignoranz dessen, was man da gerade getan hatte. Erklärungen – sie wären sinnvoll gewesen. Aber auch unnütz. Schwamm drüber. Vielleicht war das Motto des Abends nur zu passend… in allen Belangen. Showbiz a bitch.

Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on LinkedInShare on Tumblr